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Recap zur M3-Campixx 2013

Endlich wieder Müggelsee! Nach dem großartigen Erfolg der SEO-Campixx im März ging es dieses Wochenende um den Schwerpunkt Marketing, genauer gesagt Marketing 3.0.

Organisator Marco Janck erklärt dazu auf seiner Webseite http://www.m3-campixx.de/ Marketing 1.0 als reine Produktorientierung, 2.0 mit Fokus auf Bewertungen und 3.0 als ganzheitlichen Ansatz mit dem Menschen im Mittelpunkt; daher also M3-Campixx. 

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(Un-)Konferenz, Qualität und Unterhaltung

Hohe Erwartungen also, nicht zuletzt dank der guten SEO-Campixx Veranstaltungen der letzten male, die hier an Marco und seinem Team der seonauten gesetzt werden. So war es nur logisch, auch die M3-Campixx als sogenannte Un-Konferenz zu etablieren, also nicht nur simpel Vorträge aneinander reihen, sondern auch die Teilnehmer durch Workshops und Spaß-Veranstaltungen mit in das Programm zu integrieren.

Letzteres ist bei zweidoteins.de zu finden und zeigt eine breite Themenvielfalt, von klassischer Social-Media Strategie über Guerilla-Marketing bis hin zu ernsteren Themen wie Burnout und Depression. 

SEO, E-Mail- und Guerilla-Marketing, Brands

So verwundert es natürlich auch nicht, dass sich auf der Teilnehmerliste auch etliche SEOs wieder finden, wenngleich die Suchmaschinenoptimierung hier natürlich zu Recht nur als ein Teil der Marketing-Maßnahmen betrachtet wird. Wie bei jeder Campixx gibt es für alle Teilnehmer T-Shirts: bei der SEO-Campixx 2012 war es gelb, bei der 2013 gab es ein dezentes schwarz und für diese Veranstaltung wurde ein kräftiges blau gewählt. Praktisch: so weiß man auch am späten Abend, wo man unterwegs ist ;)

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Los ging die Konferenz M3-Campixx mit  einem Vortrag von der Buchautorin und Kommunikationsexpertin Dr. Kerstin Hoffmann mit der Frage über das „Reich werden in der Kostenlosgesellschaft“ und behandelte das Gratisprinzip zu Bekanntheitsgewinn.

Das Event

Bekannt dürfte inzwischen auch die Attraktion des Abends sein: der Jetlev, ein halbes Fluggerät fürs Wasser. Ines Schaffranek und Kai Spriestersbach durften dieses Gerät am Abend auf dem Müggelsee testen und mindestens Kai hatte (dank Jetlef und Jetlag ;)) einen schönen Muskelkater von dem kleinen Flug auf dem Wasser. 

Wer beim Zusehen auf dem Geschmack gekommen ist uns das selber ausprobieren möchte: schon ab schlappen 65.000 US-$ gibt es das Gerät zu kaufen.

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Tellerrand.

Auch nicht ohne Erwähnung sollte die Demonstration eines 3D-Druckers sein, welcher auf der M3-Campixx präsentiert wurde. Der „Ultimaker“ arbeitet dabei nach dem einfachen Schicht-Prinzip, druckt also mit ABS (Plastik) oder PLA (pflanzlich) 0,2 bis 0,4 mm dicke Schichten übereinander, bis das Gebilde fertig steht. Faszinierend zum Anschauen, wie nach und nach die verschiedensten Produkte entstehen.

Anhand solcher Nebenereignisse ist der Zusatznutzen dieser Veranstaltung klar zu erkennen: es gilt einfach einmal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Mit der M3-Campixx soll sich der „SEO-Tunnelblick“ ein Stück weit reduzieren und die ganzen Maßnahmen als Teil eines durchdachten Gesamtkonzeptes gesehen werden. Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen, die sumago hier am Müggelsee aus dem Hut zaubert!

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Spielt Rihanna auch bei Filmen mit ? Wenn ja bei welchen ?

Anonym

z.B. beim Film Battleship, siehe Wikipedia

Foto-Recap zur SEO CAMPIXX 2013 von Sebastian Blum

Nun zum dritten Mal SEO Campixx! Die erste Teilnahme 2010 war schon super, 2012 noch besser und dieses Jahr sogar mit eigenem Vortrag über PHP-SEO.

Es ist die sogenannte (Un)Konferenz des Jahres, anders als so viele andere Veranstaltung aus der Branche. Es spricht für sich, dass nach anderthalb Minuten die 100 Tickets, welche in den freien Verkauf gegeben wurden, restlos ausverkauft waren - und das nicht zum ersten mal.

Größer, höher, weiter? Fehlanzeige.

Die SEO Campixx in Berlin, genauer am Müggelsee, hat ein Platzlimit. Die Art der Veranstaltung lässt nur ein gewisses Maximum zu, Veranstalter Marco Janck von Sumago hat dieses auf 550 festgelegt.

Eine Zahl, die sich durchaus bewährt hat und auch mit ein Grund dafür sein dürfte, warum die SEO Campixx so besonders ist. Auch wenn es dadurch schwieriger bis fast unmöglich ist, wirklich sicher an der Veranstaltung teilzunehmen, die Beschränkung erhält die spezielle Atmosphäre.

Der Next-Level-Day

Statt den Tool- gab es dieses Jahr am Tag vor der Konferenz den Next-Level-Day. Was für Außenstehende lediglich nach einer Namensänderung klingt, beinhaltet im Kern eine nicht unbeachtliche Neuerung. Mehr Querverweise und Verbindungen zu anderen Branchen des Internets uns Marketing.

Hier einige Eindrücke vom (Vor)Tag der SEOCampixx 

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Spontacts gewährte Einblicke in ihre Form der App-Vermarktung

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Eric Kubitzs Schreibschule: sehr informative Zusammenfassung über die aktuelle Situation der Online-Texte.

Um 18 Uhr gab es nach den fünf Vorträgen Abendessen und danach zum Ausklang des Tages einen Liveband-Auftritt. Weiter geht’s!

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Der SEO Campixx Samstag

Der Morgen begann hier ein wenig anders, als man es von Konferenzen erwarten würde. Marco Janck im eher ungewöhnlichen Outfit:

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Das Programm bot viele Lacher und eine schöne Abwechslung, bevor es dann mit den Vorträgen und Workshops weiter ging.

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Auch das Abendprogramm bot wieder einen hohen Unterhaltungswert: Bullenreiten und Live-Band als Kontrast zu SEO-Taktiken und Maßnahmenkatalogen.

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Sonntags-Eindrücke

Ein schöner blauer Himmel sorgte am Sonntag für einen super Ausklang der SEO-Campixx 2013.

Nils Dörje erzählte in seinem Vortrag über die seine zehn besten Erfahrungen, die er bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Google machte. Äußerst spannend und gut gemacht.

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Auch dieses Jahr war die SEO Campixx in meinen Augen wieder ein voller Erfolg. Nicht jede Session verdiente eine Auszeichnung für den besten Vortrag, aber eben dieser Mix machts. 

Ich hoffe, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

SEO STAMMTISCH IM AUGUSTINER VOM 25. FEBRUAR 2013

Die SEO-Nomaden luden dieses Mal zum Stammtisch in die Augustiner Bierhalle in der Neuhauser Straße.

Ab 19 Uhr ging es los und als wir gegen viertel nach acht einsteuerten war der Laden bereits voll gefüllt und nach ein - zwei erfrischenden Augustiner und mehreren Gesprächen packten wir die Kamera aus…

Zu viele Köche verderben den Brei

Pascal Schildknecht ist ein richtig gelernter SEO-Profi - ach was - ein SEO-Gott! Diesen Eindruck gewinnt zumindest derjenige, der sich die Rezensionen auf Amazon zu seinem E-Book durchliest. Aber dazu später mehr.

Aufmerksam wurde ich auf den „sympathischen SEO-Profi“ (Zitat aus einer Rezension) durch ein bereits etwas älteres Video: hierin erwähnt der Google-Kenner, dass SEO in Zukunft viel viel einfacher wird wie bisher. Da war ich in seinem Bann.


Gespannt lauschte ich, dass 30 bis 60 seiner Projekten durch zwei bis drei Stunden Mehraufwand (in Bezug zum Erstellen der Seite - oder so) regelmäßig zwischen Platz eins und drei variieren (ab 3:06min) und wie statt teurer SEO-Agenturen die eigenen Kinder für gute Rankings sorgen sollen (ab 4:30min). Grundsätzlich war es aber die Behauptung, dass jeder von uns qualitativen Content bieten kann und Google darauf seinen Fokus legen wird (und die tausenden, ebenfalls qualitativen Backlinks ignorieren wird), die mich einfach aufhorchen ließ.

Gut, das Video ist von April 2012, es hat sich seither ja einiges getan in der SEO-Branche, also was gibt der Youtube-Kanal noch her? Google Backlinks! Ein wunderschönes, anderthalb-minütiges Video, das mir zeigt, dass Backlinks komplett irrelevant sind. Warum das so ist, erfahren wir leider nicht. Aber dazu könnten wir ja sein E-Book kaufen, in dem das bewiesen wird (0:30min).

Das E-Book auf Amazon

Zugegeben, mein erster Eindruck von dem Branchenkenner war doch verhalten, sollte ich mich getäuscht haben? Ein Klick auf die Amazon-Seite und mir werden 16 Fünf-Sterne Bewertungen präsentiert (Stand: 14.02.2013), nur ein Miesmacher mit drei Sternen ist dabei. Stimmen seine reißerischen Thesen vielleicht doch?

Ich habe Zeit, denke ich mir, und schaue mir die Rezensionen einmal genauer an, bevor ich 3,81 Euro investiere. Hier schwärmen die Rezenten von dem E-Book (Auszüge):

  • "Tipps konnten gleich umgesetzt werden"
  • "leicht umsetzbaren Maßnahmen"
  • "Der Ratgeber beinhaltet tolle Tipps und klärt endlich über den Mythos Backlinks auf."
  • "erkärt werden die massnahmen, die JEDER selbst vornehmen kann, ohne tiefere kenntnisse"
  • "Leicht verständlich und umsetzbar"
  • "wesentliche Suchmaschinenaspekte schnell zu verstehen und umzusetzen."
  • "Auf Seite eins bei Google will jeder. So klappt es."
  • "Leicht verständliche Tipps"
  • "gibt ein paar sehr wertvolle Tipps für die SEO"
  • "Hier wird begründet warum ausgehende Links wichtiger sind als Backlinks."
  • "Der Autor erklärt in verständlicher Weise die Zusammenhänge."

 

13 der 16 verfassten Rezensionen mit fünf Sternen stammen von Personen, die zum ersten Mal ihre Meinung bei Amazon kundtun.

Helmut Eder von Eder Consultings sticht hervor: Amazons Badge „Real Name“ prangt darunter. Eder Consultings gibt es tatsächlich: Creative Music Software Production steht groß auf der Seite (man muss nach „Eder Consultings“ mit Anführungszeichen suchen). SEO-optimiert sieht die Seite nicht aus, aber ich habe das Buch ja auch schließlich noch nicht gelesen, gekauft, verstanden und angewandt.

Amazon-Kundin Alexa Victoria vergab schon fünf Rezensionen, immer fünf Sterne: für Bücher, die sich mit Klobrillensyndrom oder Wunscherfüllungssteinen beschäftigen. Klingt doch plausibel.

Verwirrt war ich ein wenig von dem Nutzer „Marcel.Prenz (Wetzikon)“, der laut seiner anderen Rezension als gelernter Koch täglich stundenlang in der Küche steht und Rückenschmerzen hat. Deswegen kaufte er sich das Buch „Kampf gegen muskuläre Dysbalancen“, welches lustigerweise auch „ivan GALiLEO - Video Marketing - VideoMarketer.de“ bewertete. Letzteren kannte ich schon von den Youtube-Kommentaren. Aber dass beide die gleichen Bücher kaufen und identisch bewerten… Sachen gibt’s.

Thomas Weise schreibt, „[…]Hier wird begründet warum ausgehende Links wichtiger sind als Backlinks.[…]“ und ich wollte schon fast zugreifen, um endlich die Wahrheit zu erfahren. Aber der alte Miesepeter Alexander Janzer schreibt, es gäbe im E-Book überhaupt keine Belege für diese Behauptung. Voll doof.

Aber der ist bestimmt von einer SEO-Agentur bezahlt, immerhin will der Herr Schildknecht diese ja durch fleißige Töchter und Söhne ersetzen. Und auch andere, absolut seriös wirkende Seiten empfehlen das E-Book wärmstens. Also nochmal einen Faktor hinzugeholt: die Zeit.

Interessant

Das E-Book dürfte seit Ende Januar dort gelistet sein, den ersten Vier-Sterne Eintrag gab es dann am 2. (warum nur vier statt fünf erschließt sich mir bei dieser Rezension aber leider nicht), die ersten beiden Fünf-Sterne Eintrag gab es dann sogleich am 3. Februar, tags darauf folgen drei weitere. Dann bricht der Rezensions-Graph ins Bodenlose: Null Bewertungen bis zum 7. Doch am siebten Tage auferstanden von den Toten: die Rezensenten: neun an der Zahl machten sich auf, um die fünf-Sterne-Bewertung zu huldigen.
Am 8. und 9. Februar dann ebenfalls noch zweimal die volle Stern-Zahl hinterhergeschoben bis am 10. dann dieser oben beschriebene Typ auftaucht und den guten Fünf-Sterne-Schnitt verhagelt. Sauerei.

Doch nicht

Schlussendlich konnten mich die 15 phänomenalen Meinungen zu dem Buch und die Ausführungen in den Youtube Videos leider doch nicht dazu bewegen, die 3,81 Euro auszugeben. Vielleicht liegt das aber auch daran, weil ich immer noch nach den 30 bis 60 Projekten suche, die in den Top 3 Suchanfragen ranken…

Wer schon immer mal wissen wollte, wie denn jetzt die Daten von den amerikanischen Servern am Ende bei uns landen und was es sonst so gibt, dem sei die Submarine Cable Map ans Herz gelegt.

Wer schon immer mal wissen wollte, wie denn jetzt die Daten von den amerikanischen Servern am Ende bei uns landen und was es sonst so gibt, dem sei die Submarine Cable Map ans Herz gelegt.

holgerschmidt:

Smartphone-Markt Deutschland: Die Wende für Microsofts Windows Phone?
Aus: Neue Lumias können Absturz von Nokia in Deutschland nicht aufhalten

holgerschmidt:

Smartphone-Markt Deutschland: Die Wende für Microsofts Windows Phone?

Aus: Neue Lumias können Absturz von Nokia in Deutschland nicht aufhalten

Gefällt mir: Lach- und Sachgeschichten: Goodbye, FTD!

sz-gefaellt-mir:

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Das Internet nimmt Abschied von der Financial Times Deutschland. Heute erscheint die letzte Ausgabe der Wirtschaftszeitung, die am 21. Februar 2000 erstmals an einem deutschen Kiosk verkauft wurde. Zum Abschied trägt das lachsfarbene Blatt schwarz und verliert Buchstaben: “FINAL TIMES”…

Photo-Recap: Symfony Live Berlin 2012

I would like to thank Sensiolabs for organising the great symfony live conference in Berlin 2012. In my blog post I present a lot of photos, so excuse me the german language. 

Sensiolabs Deutschland hat vom 22. bis 24. November 2012 die großartige Symfony Live Konferenz 2012 in Berlin veranstaltet. Ich war sehr verwundert, als ich erfahren habe, dass die Veranstaltung in einer Kirche – genauer in der Umweltforum Berlin Auferstehungskirche - in der Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin stattfindet. Aber die Location war einfach genial und hatte neben einem riesen Saal im Kirchenschiff noch Galerien und einige Konferenzräume. Alle Infos auf Joint.in.

Die Konferenz war auf 3 Tage aufgeteilt. Donnerstag ging es primär um das Ökosystem rund um Symfony 2, Freitag mehr um das PHP Framework Symfony 2 und am Samstag wurde ein Hacking Day angeboten.


Bevor ich auf die Speaker zurückkomme, möchte ich mich beim Erschaffer des Frameworks „Fabien Potencier“ für seine unglaubliche Arbeit bedanken. Meine ersten Erfahrung habe ich mit Symfony 1.0 & Symfony 1.1 gesammelt. Auch etwas Symfony 1.4 habe ich bei der Süddeutschen Zeitung  (ich war 3 Jahre dort Product Owner für Java-Entwicklung, Inhouse-SEO und PHP-Entwickler) programmiert. Jedoch bin ich über Github auf die damalige Symfony 2 Alpha Version aufmerksam geworden und habe ich mich direkt in das Framework verliebt. Mittlerweile habe ich alle meine aktuellen Projekte entweder auf Symfony 2.1 und 2.2@dev oder das abgeleitete Microframework Silex (vielen Dank an Igor) portiert.

Tag 1: Donnerstag, 22. November 2012

Die erste Session zum Thema „Profiling for Grown-UPs“ hat Johann Hartmann, CTO von Mayflower aus München eröffnet und einige wirklich interessante Einblicke in seine sogenannten „War Stories“ ermöglicht. Johann hat einerseits bewiesen, dass Projekte auch mit Profiling & Cloud-Hosting beim Launch überlastet und sehr langsam sein können. Zudem hatte Mayflower Café (vor allem original Latte Macchiato) gesponsert.
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In der zweiten Session hat Nils Adermann den wirklich besten Paketmanager für PHP „Composer“ vorgestellt und genauer erklärt. Ich bin immer noch total begeistert von Composer – den ich natürlich bei all meinem Projekten mittlerweile einsetze – und zolle den Entwicklern riesen Respekt. Mit Composer habt ihr wirklich die PHP-Infrastruktur enorm verbessert, Danke.
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Jérôme Vieilledent – wie man ihm vom Namen her unschwer als Franzosen erkennen kann – hat die neusten Entwicklungen von eZ Publish auf der Basis von Symfony 2 präsentiert und ich finde es genial, dass eine Standardisierung auf Basis von den open source Komponenten in der PHP-Welt stattfindet. Vor allem auch in den Gesprächen über Drupal und mit dem Symfony CMF Projekt glaube ich an eine geniale Weiterentwicklung in der Zukunft.
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Auch wenn ich der nächsten Session als eingefleischter Apple-Fan mit meinen Mac-Computern sehr voreingenommen entgegengetreten bin, wurde ich doch überzeugt, dass ich mir mal Windows Azure als Cloudlösung genauer anschauen sollte. Oftmals werden Cloud-Services mit Hosting in der Cloud verwechselt, wovon ich gar nichts halte und es einfach ein zu teures Hosting ist. Jedoch halte ich die Verwendung von Web-Services in der Cloud für genial und das ist mit Windows Azure und dem dazugehörigen AzureBundle in Symfony sehr einfach möglich.

Der beste Vortrag am Donnerstag wurde von David Zülke über „Big Data, Metrics Collection and Analytics“ gehalten. Sowohl das Thema rund um Big Data und Hadoop wurde genial aufbereitet als auch ich habe am meisten Neuigkeiten aus diesem Vortrag erfahren. Es wurden alle aktuellen Trends detailiert dargestellt und sehr gut erklärt, wie die einzelnen Ansätze und Software-Systeme sich gegenseitig abgrenzen und welche Vorteile sie jeweils bieten.
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„Make your Project SOLID!“ titelte Tobias Schlitt seinen Vortrag rund um Patterns & Best Practises aus der Software-Entwicklung. Der Vortrag war auch sehr gut – jedoch beschäftige ich mich viel mit Patterns, Algorithmen und sauberen PHP-Code. Aber ich finde es sehr gut, dass die Community mit derartigen Vorträgen geschult wird und sich eine immer bessere PHP-Code-Umgebung entwickelt.
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Abschließend stellt die Firma Mayflower ihre neusten Technken zu „Real-Time-Webapplikationen“ mit Hilfe von Websockets vor. Vor noch nicht Socket.io oder Node.js kennt oder damit gearbeitet hat, sollte es sich auf jeden Fall anschauen.

Die Keynote von David Coallier hat den ersten super Tag abgerundet und anschließend hab es noch Freibier für die Teilnehmer. Mein Fazit: ein wirklich gelungener Tag mit interessanten und guten Vorträgen.
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Nachdem der Maßstab für den zweiten Tag schon sehr hoch angesetzt wurde, war ich nach dem ersten Tag etwas skeptisch, ob es überhaupt noch getoppt werden konnte.

Ja, der zweite Tag hat den ersten weitaus übertroffen und hier mein detaillierter Bericht:

Tag 2: Freitag, 23. November 2012

Nachdem ich an der Zertifizierung als „Certified Symfony Developer“ teilgenommen habe, habe ich leider die Vorträge zu „What is new in Doctrine“ von Benjamin Eberlei & Alexander Mols und zu „Leveraging the Serializer Component“ von Hugo Hamon verpasst. Schade.

Der dritte Vortag – und mein erster – am Freitag behandelte „Modernisation of legacy PHP applications using Symfony2“ von Fabrice Bernhard. Das Konzept klingt gut, wurde von denen auch schon in der Praxis eingesetzt und sicherlich für einige Teilnehmer sehr interessant. Währenddessen Fabrice einen Ansatz vorgestellt hat, Symfony 2 um die bestehende Legacy Applikation zu wrappen und die Vorteile erläutert hatte, sehe ich die Situation anders und habe bei meinem aktuellen Kundenprojekt die alte Legacy-Applikation und die neue Symfony2 Appliation durch eine intelligente NGINX-Konfiguration getrennt. Ich möchte nicht zu sehr in die Tiefe gehen, weil oftmals existieren mehre Lösungsmöglichkeiten und die Projekte sind meist sehr verschieden.
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Danach folgte mit „Security and AOP in Symfony“ von Johannes Schmitt wieder ein sehr interessanter Vortrag, da die Komplexität der Security-Komponente ist keinesfalls zu unterschätzen ist und eine zentrale Herausforderung für jedes PHP-Projekt darstellt.
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Nach dem Mittagessen stellten Lukas Smith & Benjamin Eberlei das FOSRestBundle in ihrem Vortrag „Practical REST – Hypermedia Application Development with Symfony“. Ich hatte bereits einiges über das RestBundle gehört, es jedoch noch nie verwendet. In meinen Augen war dies der beste Vortrag am Freitag.
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Der letzte Vortrag von Bernhard Schussek aus Wien war „3 Steps to Symfony 2 Form Mastery“ und auch hier bin immer noch sehr begeistert, wie gut die Form-Komponente in Symfony2 geworden ist. Im Vortrag hat Bernhard die Form-Komponente sehr gut visualisiert und Data-Formats, Data-Mappers und Form-Events genauer erklärt.
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Auch von meiner Seite vielen herzlichen Dank für den Aufwand, ich bin sehr von der Form-Komponente begeistert.

Der Abschluß und sicherlich der Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Fabien Potencier, der wirklich sehr humorvoll einige Beispiele aus seinem Leben erzählt hat aber auch die Einfachheit von Symfony 2 erläutert hat.
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Mit einer After-Show-Party mit DJ und Freibier war die Veranstaltung in der Kirche beendet und am Samstag beginnt der Hacking-Day im Plus Hotel Berlin.

Am Samstag hab es dann noch den Hacking-Day im Plus Hotel Berlin am Warschauer Platz. Ich habe mich an dem Tag primär mit dem FOSCommentBundle von Tim Nagel und Igor CgiHttpKernel beschäftigt. Ich glaube, meine Bilder sagen mehr als Worte zu dem Event. Ich komme auf jeden Fall zu jedem Hacking-Day mit den Symfony-Entwicklern wieder.

Vielen Dank an das gesamte SensioLabs Team für die Organisation der hervorragenden Veranstaltung und bis zum nächsten Mal.

Noch ein paar Eindrücke von der Veranstaltung

IVW Zahlen im Oktober 2012

Immer am 6ten Arbeitstag eines Monats erscheinen die IVW-Zahlen und sämtliche Verlagsmitarbeiter stürzen sich auf die Zahlen.

Turi2 titelt “Sturmtief Sandy pusht deutsche Websites.”, meedia.de titelt “Rekordmonat in der Online-News-Branche”, kress.de titelt “IVW-Klickzahlen im Oktober: News-Seiten profitieren von Wahlkampf und Wirbelsturm” oder horizont.de titelt “IVW Online: Spieleanbieter King.com beflügelt Interactive Media”.

An den unterschiedlichen Überschriften kann man schon erkennen, dass die ganze Verlagswelt immer versucht, die IVW Zahlen zu interpretieren. Die eine Seite nimmt die absoluten Zahlen, die nächste nimmt die Zahlen mit deutschen IP-Adressen, andere verwenden die Zahlen der Kategorie “Redaktioneller Content” usw. Man erkennt als Laie sofort, dass die Zahlen nicht vergleichbar sind und jede Seite ihre eigene Interpretation hat.

Wie funktioniert überhaupt technisch die IVW Zählung? Nach der Bezahlung des IVW-Beitrags (die sind nicht zu unterschätzen), baut die Webseite ein kleines Javascript in die Seite ein, das ein sogenanntes Zählpixel vom Server der IVW abruft (englisch: Tracking Pixel). Dort überprüft die IVW, ob beispielsweise der Domainname übereinstimmt und ob die Seiten in die richtige Kategorie (wird von der Seite festgelegt) eingeordnet sind. Gerade bei der Kategorisierung wird von vielen Seiten eine haarsträubende Interpretation angewendet.

Natürlich kann man als Seitenbetreiber auch IVW-Zahlen faken und fälschen und zwar ohne großen Aufwand. Jedoch wird darüber in der Branche nicht gesprochen, da die heilige Währung somit in Gefahr wäre. Ich sage nur IFrames dazu, das reicht schon aus, um die Zählung manipulieren zu können.

Um IVW-Zahlen fälschen zu können, braucht man nur:
1. Javascript
2. IFrame
3. SSL-Zertifikat 

Kölns erste zweite SEO-Konferenz

3 Räume, 2. Veranstaltung, 1 Tag: der SEO Day in Köln findet am 25. Oktober 2012 nun zum zweiten mal statt.


Bei der Veranstaltung sind aber natürlich nicht nur die SEOs aus Köln anzutreffen, bei inzwischen über 537 Teilnehmern dürften viele auch aus dem Rest Deutschlands anreisen und in lockerer Atmosphäre über die Neuheiten diskutieren.

Den ganzen Tag über gibt es höchst interessante Vorträge zu allen Aspekten der Suchmaschinenoptimierung: ganz gleich ob rechtlicher Rahmen von SEO und SEM Maßnahmen, effizienter Einsatz im Marketing Mix oder neue Technologien und Erkenntnisse der Branche.

Hat nur am Rande was mit SEO zu tun: guter Katzen-Content

LED-Birne mit WLAN

Eines vorweg: nein, die LED-Birne mit WLAN gibt es noch nicht zu kaufen. Aber sie ist in der Entwicklung!

Und wer sich jetzt frägt, wer denn so etwas überhaupt braucht, der sollte sich dieses Video (4:30) ansehen.

Die Idee ist so simpel wie genial: in jeder Birne, die in eine handelsübliche Fassung geschraubt wird, befindet sich ein WLAN-Modul. Dadurch lässt sich jedes einzelne Licht mittels App für das Smartphone an- und ausschalten, in der Farbe verändern oder passend zur Musik blinken, Sonnenaufgang zum Aufstehen simulieren und und und…

Finanziert wird das Projekt unter anderem über kickstarter.com. Wer also so ein Produkt einmal kaufen möchte, kann es hierüber fördern.

Quelle: http://www.kickstarter.com/projects/limemouse/lifx-the-light-bulb-reinvented

Neues iPhone, Standards und was ich vermisse

Gestern wurde wieder mit Glanz und Gloria (und der Musikband Foo Fighters) das neue iPhone 5 vorgestellt. Während Süddeutsche.de aus meiner Sicht noch einigermaßen objektiv darüber berichtet (“Apples iPhone-Revolution ist vorerst vorbei”), war es bei Spiegel Online wieder stark pro Apple (“[…]Die hohen Erwartungen wurden diesmal also erfüllt[…], “Die Buchse ist das Beste”).

Was ich persönlich leider sehr vermisse und durchaus erwartet habe (abgesehen von einem neuen Standard für die Buchse, der aber natürlich nicht Micro-USB ist), wäre ein NFC Chip im neuen iPhone gewesen. Nicht, dass es nicht schon seit Jahren Mobiltelefone mit dieser Technik auf dem Markt gäbe (Nokia, Blackberry und Co.), jedoch wären - wenn Apple es mit in sein Telefon aufgenommen hätte - die praktischen Einsatzmöglichkeiten vielleicht endlich erkannt worden.

Denn NFC würde es erlauben, wenn dann der Einzelhandel mitzieht, endlich das lästige Kleingeld los zu werden und mit dem Mobiltelefon zu machen, was wirklich essentiell ist: Waren und Dienstleistungen bezahlen. Denn dass es im Jahr 2012 immer noch nicht möglich ist, mit dem eigenen Handy auch nur eine Flasche Wasser zu kaufen (beim Joggen hab ich z.B. mein Handy wegen dem GPS-Tracker dabei, mein Geldbeutel aber bleibt aus Platzgründen daheim), trifft bei mir auf blankes Unverständnis.

Ich sehe es so: hätte das neue iPhone NFC mit an Bord, wäre diese Technik vielleicht endlich salonfähig geworden - so wie 2007 die (kapazitiven) Touchscreens und 2010 die Tablets. Gabs alles vorher schon, wurde aber nur dank Apple ein Verkaufsschlager. Deswegen sehne ich jetzt, ein Tag nach der Premiere des iPhone 5, das iPhone 5S oder iPhone 6, oder wie auch immer der Nachfolger heißen mag, herbei.

Und dass es eigentlich nicht immer einen wirklichen Nachfolger braucht, zeigt dieser kurze Test bei Jimmy Kimmel (mit Dank an Nico Lumma, über den ich das Video entdeckte):  

Günstiger drucken

Alles rund um den Drucker gibt es günstig im Internet

Ein Drucker gehört für viele auch im privaten Bereich zur Standardausrüstung. Egal ob Sie damit Fotos, Ihre Korrespondenz oder wichtige Informationen aus dem Internet ausdrucken, bereits bei der Kaufentscheidung eines Gerätes sollte der Preis für das Druckerzubehör, also Tinte und Toner, eine Rolle spielen.

Ob Office oder privater Gebrauch - das Verbrauchsmaterial spielt eine wesentliche Rolle

Wer sich einen Drucker kaufen möchte, der hat nicht nur zahlreiche namhafte Anbieter zur Auswahl, sondern sollte die Grundsatzentscheidung treffen, was das Gerät alles können soll. Im Trend liegen die Multifunktionsprodukte, die neben Drucken auch noch Scannen, Kopieren und manchmal sogar Faxen können. Ein Lexmark Drucker zum Beispiel ist ein gerne verwendetes Gerät für den privaten Gebrauch, da Tinte und Toner im Online Shop günstig erhältlich sind. Wenn Sie in Ihrem Büro umweltbewusst arbeiten möchten, ist das Toner-Recycling-System Oki empfehlenswert. Dabei können Sie die benutzten Kartuschen und HP Toner per Post kostenlos zu einer Sammelstelle schicken und tragen wesentlich zu einer Wiederverwertung bei.

Das Preis-Leistungsverhältnis entscheidet beim Druckerzubehör

Gerade wenn Sie einen Drucker kaufen, sollte der Preis für Tinte und Toner im Online Shop eine Rolle spielen. Denn ein möglicherweise günstiges Gerät wie ein Lexmark Drucker verspielt seinen Preisvorteil durch teures Druckerzubehör. Dazu können Sie auch unter toner-channel.de weitere Informationen finden. Nicht nur die Hersteller oder ein Recyclingsystem wie Oki selbst vertreiben die passende Tinte und Toner über einen Online Shop, auch übrige Büromaterialhersteller haben entsprechendes Druckerzubehör im Sortiment und bieten günstige Rabatte und die Rücknahme der leeren Kartuschen an. Damit haben Sie nicht nur den Vorteil, dass Sie im Fall der Fälle Ihren HP Toner kurzfristig verfügbar haben, sondern auch das übrige Druckerzubehör meist versandkostenfrei und schnell geliefert bekommen. Gewisse Anbieter gewähren Ihnen oft sogar extra Rabatte auf Ihre individuell benötigten Patronen für Ihren Lexmark Drucker.

Bestellungen von Tinte und Toner im Internet sind praktisch, preiswert und bequem

Wenn Sie ohnehin gerne im Online Shop einkaufen, sollte Büromaterial und benötigtes Verbrauchsmaterial für Ihren Drucker, wie HP Toner und Filterkartuschen ebenfalls zum Sortiment gehören. Damit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld, sondern unterstützen sogar dank des Oki Systems die Umwelt.

Branchenbuchsuche

Online alles finden im immer beliebter werdenden Branchenbuch!

Wer beim Aufkommen des Internets der Meinung war, dass die Bücher überholt seien, wurde schnell eines Besseren belehrt. Dies gilt selbstverständlich auch für das Branchenbuch, den berühmten Gelben Seiten oder den vielen anderen Namen, die mittlerweile für die Branchenbücher gefunden wurden.

Die wichtigsten Angaben beim Branchenbuch im Internet

Mit dem online Branchenbuch ist es möglich jeden Vertreter einer Branche in einer Stadt oder Kommune schneller finden zu können und eventuell weitere Informationen dazu. Hinzu kommt, dass den eingetragenen Firmen und Branchenvertretern im Branchenbuch selbstverständlich die Möglichkeit eingeräumt wird, sich mit den wichtigsten Kontaktdaten vorzustellen, inklusive der Anbieterhomepage, alles Voraussetzungen, damit der Kunde einen schneller finden kann. Diese Information allein reicht zumeist schon aus. Dennoch werden weitere wichtige Informationen in Verbindung mit jedem Eintrag im Branchenbuch benötigt und abgelegt. Dazu gehören bestimmte Stichwörter, welche die zur Branche gehören oder diese näher charakterisieren und die dem Kunden als Brücke dienen sollen, wenn er nach der richtigen Firma und dem passenden Anbieter für sein Anliegen oder Problem suchen wird. Dazu gehören weitere wichtige Einträge.

Die Branchenbuchsuche

Eine weitere wichtige Möglichkeit in einem online Branchenbuch ist eine Suche auf branchenbuchsuche.de. Mit dieser Möglichkeit kann der Interessent sehr individuell und schnell die Kriterien eingeben und dann innerhalb der Einträge im online Branchenbuch nach den gesuchten Informationen suchen und sich diese auch schnell anzeigen lassen. Wenn nun ein Kunde ein konkretes Suchanliegen hat, kann er dieses über verschiedene Wege eingeben und so am Ende das passende Unternehmen aus der entsprechenden Branche inklusive Anbieterhomepage suchen und dann auch kontaktieren, nach Möglichkeit auch direkt über ein Anruffeld im Branchenbuch. Falls das Stichwort nicht weiterhilft, kann es der Firmenname sein, an welchem sich der Kunde nur erinnert oder aber die Telefonnummer, die er sich vielleicht im Vorbeifahren an einer Ampel schnell nur noch notieren konnte. Diese Punkte werden unter der Suchrubrik des “Was” in der Branchenbuchsuche zusammengefasst.

Es macht Sinn

Eine andere hilfreiche Suchrubrik ist die Suche nach dem sogenannten “Wo”. Damit sind Ortsangaben gemeint, damit der Kunde weiß, wo er genau dieses Unternehmen und auch die Anbieterhomepage besser und schneller finden kann. Wenn diese gesamte umfangreiche Suchfunktion immer noch nicht zum erwünschten Ziel führen sollte, bietet sich eine erweiterte Suchmöglichkeit an, die Umkreissuche. Unter Angabe von Postleitzahl oder Ort und einem bestimmten Radius, kann so angegeben werden, in welchem gesucht werden soll, die Suche erweitern und damit die mögliche Trefferquote erhöhen. Kein Wunder, dass die Onlinesuche per Online-Branchenbuch immer beliebter und häufiger gefragt und genutzt wird.